Wie man Lerneinheiten in Gruppenworkshops am besten vermittelt

Wie man Lerneinheiten in Gruppenworkshops am besten vermittelt

Stell Dir vor, Du hast eine riesige Schüssel Müsli vor Dir. Wenn Du sie komplett in einem Happs versuchst in Dich hineinzukippen, wirst Du vermutlich nicht satt, sondern ersticken. Besser geht’s mit einem Schuss Milch und in Häppchen. So staubt nix und der gewünschte Effekt des Sattwerdens stellt sich langsam, aber stetig ein. Ziel erreicht, Löffel ablegen (nicht abgeben ;-) )

 

Genauso solltest Du auch die Synapsen Deiner Teilnehmer in Teamworkshops füttern. Alles, was sie lernen sollen, solltest Du in möglichst kleinen Häppchen darbieten. Beim Teambuilding z.B. fängst Du an, dass die Teilnehmer spielerisch ihre gegenseitigen Namen lernen, dann Interessen, Stärken und so weiter. Erst danach kannst Du gute Zusammenarbeit im Team angehen. Ein Team, welches sich nicht kennt, hat schon bei der grundlegenden Kommunikation Probleme, wenn ein Teammitglied nicht weiß, wie es den anderen ansprechen soll.

 

Damit Deine Teilnehmer möglichst schnell verstehen, was Du von Ihnen willst, solltest Du auf folgendes achten:

 

  • Klare, verständliche und möglichst präzise Sprache
  • Unterstütze, wenn möglich, das Gesagte durch optische Mittel (Vormachen, Video, Zeichnung, Bilder, ...)
  • Korrigiere Teilnehmer während der Ausführung (Wenn Du Teilnehmer dabei berühren musst, um zum Beispiel das Bein anders zu positionieren o.ä. Kündige vorher an, was Du vorhast! Niemand lässt sich gerne ungefragt anfassen und so steigerst Du auch das Vertrauen und Dein Ansehen.)



Überlege Dir Schlagwörter für die Lernschritte

Mit Schlagwörtern hast Du ein mächtiges Instrument in der Hand. Wenn Du bestimmte Abläufe lehren möchtest, überlege Dir Stichpunkte für die einzelnen Schritte.

Beispiel Bewegungsablauf Ball Werfen:

  • Ziel anpeilen
  • Ball in die Wurfhand nehmen
  • Arm in Wurfposition bringen
  • Arm nach vorne schnellen lassen
  • Hand öffnen

 

Natürlich dürften die meisten das Ballwerfen ohne Schlagworte hinbekommen. Wenn Du aber einem Turmspringer eine bestimmte Kombination von Bewegungen eintrichtern möchtest, bietet es sich an, dass der Springer die Reihenfolge der Figuren vor dem Absprung in der richtigen Reihenfolge herunterbeten kann, um nicht unterwegs zu überlegen ...

 

Auch für Abläufe in Firmen und Vereinen bietet es sich an, eine Struktur aus möglichst wenigen klaren Schlagworten zu erarbeiten, die für Klarheit sorgen.

Nicht ganz ernst gemeintes Beispiel für Ämter:

 

  • E-Mail ausdrucken
  • bedrucktes Blatt auf den Scanner legen
  • ausgedruckte Mail zwecks Archivierung einscannen und speichern
  • ;-)

Schlagwörter funktionieren wie Checklisten, die zur Routine führen.

 

Fang bei null an wenn Du nicht weißt wo du die Gruppe abholen sollst

Meistens hast Du keine Ahnung, was Deine Teilnehmer bereits können oder wissen. Darum beginne einfach und passe dann langsam passend auf die Gruppe oder Einzelperson die Schwierigkeit an.

Wenn Du zu Beginn Wissen oder Können voraussetzt, solltest Du Dir sicher sein, dass dieses auch vorhanden ist. Auf nichts kannst Du nix aufbauen. Da kannst Du den weitergehenden Kram noch so toll erklären. Wenn die Basics fehlen, wird das nichts. Nutze für Deinen Workshop die passenden Tools: schau mal hier!

 

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